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21. November, Alarm Zug Mitte, BMA MediCare

Um 12:37 Uhr wurden wir alarmiert. Um 12:43 Uhr wurde bereits ein Abbruchalarm gesendet.

Unsere Einsätze stehen hier.

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16. November, Preisskat

Zum diesjährigen Preissakt sind 13 Teilneher erschienen. Volker Vogt konnte mit 927 Punkten der erstenPlatz erreichen Horst Stummeier (740 P.) und Gerd Miko (713 P) folgten auf den Plätzen.

v.l.: Gerd Miko, Volker Vogt, Horst Stummeier

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19. Oktober, Herbstknobeln

22 Teilnehmer kamen ins DGH und wetteiferten um die Punkte. Dina Wente konnte sich vor Christine Haller-Fischer und Lothar Hillig behaupten.

v.l.: 3. Ch. Haller-Fischer, 2. L. Hillig, 1. D. Wente

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13. Oktober, Winterdienst

Beim Winterdienst werden die Hydranten überprüft, das Gerätehaus gereinigt und alles aufgeräumt. Anschließend gibt es frisch gebratene Kartoffelpuffer mit Apfelbrei.

 

 

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22. September, Alarm VU1, eingeklemmte Person

Um 17:56 Uhr wurden wir alarmiert. Da wir uns auf dem Rückweg von Schoholtensen befanden, fuhren wir die Einsatzsteelle in Richtung Poggenhagen gleich direkt an. Es stellte sich heraus, dass die Person unverletzt den Unfall überstanden hatte und kein Feuerwehreinsatz notwendig war. Näheres steht hier.

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22. September, TOP FIVE in Schoholtensen

Hohenrode gewinnt die TOP FIVE mit 58,5 sek. hauchdünn vor Soldorf mit 58,8 sek. Wir kommen mit 62,5 sek. und 5 Fehlern auf Patz 4. Damit geht die Saison zu Ende.

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15. September, Wettkämpfe in Hohenrode

Traditionell am 3. Wochenende fanden die Wettkämpfe in Hohenrode statt. Die Generalprobe vor den abschließendenTOP FIVE verlief nicht so gut. Etwas unrund und mit 5 Fehlerpunkten reicht es zu Platz 4 (67,3 sek. + 5 Fehler). Soldorf gewann mit einer Zeit knapp unter 1 Miute.

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07. September, Wettkämpfe in Escher

In Escher hatten wir mit 59,9 sek. wieder die Nase vorn. Eine sehr gute Leistung lieferten die Rehrener Youngster ab. Sie benötigten 63,5 sek. und belegten den 2. Platz.

Insgesamt starteten nur 6 Gruppen. Das ist sehr ärgerlich für den Ausrichter, insbesondere weil seit einiger Zeit immer mehr Wehren fernbleiben ohne sich abzumelden.

In der Schaumburger Zeitung war am 10.09.2018 folgendes zu lesen:

 

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31. August, Wettkämpfe in Antendorf

Mit 66.6 sek. belegten wir den 2. Platz hinter Schoholtensen / Altenhagen, die mit 61,9 sek. souverän gewannen.

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31. August, Alarm um 07.36 Uhr, BMA MediCare in Rehren

Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass es ein Fehlalarm war.

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25. August, Wettkämpfe in Rannenberg

Zum 30. Geburtstag unseres TSF haben sich 16 Gruppen zum Wettkampf angemeldet. Bei gemischtem Wetter kamen am Ende 13 Gruppen. Gewonnen hat Heuerßen, sicherlich die größte Überraschung, vor Hohenrode.

 

 

 

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19. August, Boulemeisterschaft

Team-Wertung Sieger: Bela Lange, Uwe Wente, Werner Tannert

Einzelmeister: Lars Tannert (wie im Vorjahr) vor Silke Wente

 

 

Die Siegermannschaft

 

 

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17. August,Gemeindewettkämpfe

Bei den diesjährigen Gemeindewettkämpfen lief es nicht rund. Erst bekamen wir kein Wasser, dann auch noch 15 Fehlerpunkte. Am Ende wurden wir 5.

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11.-12. August, Fahrt nach Berlin

Auch in diesem Jahr fand wieder eine 2-Tages-Fahrt statt. Diesmal ging es nach Berlin und Potsdam. Bei herrlichem Wetter konnten wir das Regierungsviertel von der Wasserseite aus besichtigen und anschließend ein bisschen die Hauptstadt erkunden. Das Filmstudio Babelsberg stand am Sonntag auf dem Programm. Hier konnte man den Filmemachern ein wenig über die Schulter schauen und sehen, wie Effekte erzielt werden.

 

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10. August, Wettkampf in Wennenkamp

Auf der sehr kurzen Bahn (15 m B-Schlauch) fanden dieses Jahr die Stadtmeisterschaften der Stadt Rinteln statt. Zu den wenigen Gruppen des Stadtgebietes waren die Top Five zusätzlich eingeladen.

Mit hervorragenden 56,3 sek. konnten wir uns vor Soldorf mit 57,4 sek. und Schoholtensen/Altenhagen (60,5 sek.) durchsetzen. Stadtmeister wurde Hohenrode.

Hier könnt ihr den Wettkampf sehen:

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04. August, Wettkampf in Welsede

Wie schon jetzt seit mehreren Jahren findet Anfang August ein Wettkampf in Welsede statt. Mit 66,4 sek. erreichten wir Platz 2 hinter Hohenrode, die mit sehr guten 61,5 sek. gewannen.

Das Video dazu ist  zu sehen:

 

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03. August, Wettkampf in Altenhagen II

In Altenhagen II konnten wir die weiße Weste nicht verteidigen. Mit 64,3  sek. wurden wir 2. hinter Soldorf. Erstmals starteten wir wieder mit 2 Gruppen. Beide kamen mit den extrem heißen Bedingungen und der Wettkampfbahn nicht so gut zurecht.

Das Video ist hier zu sehen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die zweite Gruppe könnt ihr hier sehen:

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19. Juli, Alarm um 07:16 Uhr, LKW Brand auf der BAB A2

Der Auflieger eines LKW stand am Rastplatz Schafstrift in Flammen. Näheres steht hier.

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17. Juli, Alarm um 17:51 Uhr, Gefahrgutunfall auf der BAB A2

Mehrere LKW sind kurz vor der Escher Brücke in Richtung Lauenau aufeinandergefahren. Ein LKW war mit ätzenden Stoffen unterwegs. Näheres steht hier.

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11. Juli, Alarm um 12:57 Uhr, LKW Brand auf der BAB A2

Der LKW sollte zwischen Rehren und Lauenau am Parkplatz Schafstrift brennen. Als dann die Einsatzstelle am Papenbrink, hinter Bad Eilsen, gefunden wurde, stellte sich glücklicherweise heraus, dass nur eine Achse heiß geworden war. Näheres steht hier

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01. Juni, Wettkampf in Soldorf

Auch beim 5. Wettkampf konnten wir in diesem Jahr triumphieren. In Soldorf lieferten wir mit 56,9 sek. die beste Zeit und gewannen vor Schoholtensen und Heuerßen.

Das Video ist hier zu sehen:

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26. Mai, Alarm um 16:00 Uhr, B1 Feuer PKW in Rehren

Am Samstag Nachmittag wurden wir zu einem PKW Brand zum Penny Parkplatz gerufen. Näheres steht hier

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21. Mai, Alarm um 08.22 Uhr, BMA MediCare in Rehren

Wieder nur einen Tag später ein Alarm bei MediCare. Schnell stellte sich heraus, dass der Brandmelder in der Küche auslöste und kein Einsatz der Feuerwehr notwendig wurde. Näheres steht hier.

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20. Mai, Alarm um 14.33 Uhr, B2 Feuer Scheune, Tiere in Gefahr

Am Pfingstsonntag wurden wir zu einem Scheunenbrand nach Rehren gerufen. Näheres steht hier.

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18. Mai, Wettkampf in Groß Hegesdorf

Zum ersten Mal hatten wir alle Aktiven an Bord. Mit Reservekräften fuhren wir nach Groß Hegesdorf und starteten als Erste. Das sollte sich auszahlen: eine Schnelle Übung ohne Fehler unter 1 Minute war das Ergebnis. Platz 1 in 59,5 sek., bisherige Jahresbestleistung. Wieder war uns Hohenrode dicht auf den Fersen und hätte uns evtl. mit einer guten Pumpe geschlagen. So erreichten sie Platz 2 in 61,2 sek. vor Lyhren mit ca. 68 sek.

Das Video ist hier zu sehen:

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10. Mai, Himmelfahrtswanderung

Die diesjährige Himmelfahrtswanderung führte von Rannenberg über die Paschenburg Richtung Schaumburg. Von dort ging es durch den Wald zurück über Bodenengern zum Dorfplatz. Insgesamt waren es 13 km, die von fast 40 Wanderfreudigen gegangen wurden. Rudi Graßhoff hatte die Strecke ausgearbeitet, das Wetter spielte mit und die Verpflegung war bestens.

 

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04. Mai, Wettkämpfe in Schmarrie und Hattendorf

Doppelerfolg! In Schmarrie haben wir seit langem mal wieder den ersten Platz belegt. 62,6 sek. reichten aus, um vor Soldorf mit 66,0 sek. zu gewinnen. Anschließend starteten wir noch uin Hattendorf. Hier schafften wir die Übung in 60,6 sek. Bei beiden Wettkämpfen hatten wir Untertützung vom Hohenroder Melder. Diese landeten in Hattendorf mit 60,8 sek. hauchdünn hinter uns auf Platz 2.

Der Preis für Platz 1: Bierschinken und ein 5-l Fass Bier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Video ist hier zu sehen.

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27. April, Wettkämpfe in Hemeringen

Wie jedes Jahr beginnt die Saison in Hemeringen. Mit 62,2 sek. haben wir einen guten Saisonstart hingelegt und den 1. Platz geholt.

Das Video ist hier zu sehen:

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20. April, Alarm B2 um 12.31 Uhr, LKW Brand

Wieder auf die Autobahn, diesmal ein brennender LKW. Näheres steht hier.

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18. April, Alarm VUKM1 um 10.07 Uhr, mehrere eingeklemmte Personen

Der erste Alarm  dieses Jahres auf der Autobahn. Näheres steht hier.

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7. April, Sommerdienst und Kommandositzung

Zum Sommerdienst fanden sich alle Aktiven am Gerätehaus ein. Im Schulungsraum wurden die Pokale des Vorjahres einsortiert und das Grundstück inkl. Boulebahn wurde aufgeräumt. Nach kurzer Zeit war alles erledigt, so dass die erste Kommandositzung des Jahres durchgeführt werden konnte. Wichtigster Punkt war die Terminabsprache für die Wettkämpfe in 2018.

Anschließend wurden leckere Wildsteaks und Bratwürstchen, die von Rob Pennings gesponsert waren, gegrillt. Bei herrlichem Sonnenschein war das ein gelungener Jahresauftakt.

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16. März, Frühjahrsknobeln

Zum ersten Knobeln 2018 fanden sich 21 begeisterte Gäste im DGH in Rannenberg ein. In vier Runden à 25 Spielen ging Silke Wente als erfolgreichste Knoblerin hervor. Ihr folgten Fritz Wente und Rolf Ottenhausen auf den weiteren Plätzen.

v.l.: Fritz Wente, Silke Wente, Rolf Ottenhausen
Dirk Wente bei der Siegerehrung

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06. März, Dienstversammlung Gem.-Kommando

Ortsbrandmeister Dirk Wente und stellv. Ortsbrandmeisterin Silke Wente nahmen an der Dienstversammlung des Gemeindekommandos in Hattendorf teil. Einziger Tagesordnungspunkt war die Wahl des 1. Stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. Der bisherige 1. Stellv. GBM Thomas Peter war einziger Kandidat. Von 19 abgegebenen Stimmen bekam er 16 Ja-, 2 Nein- und 1 ungültige Stimme.

Der 2. Stellv. GBM konnte nicht gewählt werden, da die Satzung der Gemeinde hierfür noch nicht fortgeführt worden ist. Dies wird im Sommer nachgeholt.

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02. März, Verbandsversammlung

Stellv. Ortsbrandmeisterin Silke Wente nahm an der mehr als 2,5 stündigen Verbandsversammlung der Kreisfeuerwehr Schaumburg im Rintelner Brückentorsaal teil.

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25. Februar, Alarm B2 um 12.03 Uhr, Feuer im Gebäude, Gastherme brennt

Der erste Alarm  dieses Jahres führte uns in die Ortheide nach Rehren. Es wurde ein Feuer im Gebäude mit einer Person in Gefahr gemeldet.  Ursache war eine defekte Gastherme. Näheres steht hier.

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22. Februar

Heute verstarb unser ältestes Feuerwehrmitglied Franz Bach im Alter von 93 Jahren. Seit 1940 gehörte er unserer Wehr an und war somit insgesamt 78 Jahre in unserer Feuerwehr. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

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20. Februar, Info Abend zu FeuerON

Im Gerätehaus in Rehren fand eine Vorstellung des Programms FeuerOn, mit dem die Verwaltung der Feuerwehrdaten in den Ortswehren demnächst geführt wird, statt. Stellv. OrtsBm’in Silke Wente wird künftig die administrativen Aufgaben in FeuerON auf Ortsebene wahrnehmen.

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17. Februar, Feuer-Party

Zur diesjährigen Feuerwehr-Party sind leider nur 37 Personen erschienen. Dadurch war die Stimmung insgesamt nur mäßig und nicht so überschwänglich wie sonst. DJ Dieter Baumeister gab trotzdem sein Bestes und spielte angenehme Partysongs.

 

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10. Februar, Fototermin der Feuerwehrfrauen Auetal

Folgender Artikel ist am 14.02.2018 in der Schaumburger Zeitung erschienen:

Ausbildung und Tagesverfügbarkeit von Müttern ermöglichen

Antendorfer Wehr hat deutschlandweit den höchsten Frauenanteil

Das Feuerwehrmagazin hat ermittelt, dass die Antendorfer Feuerwehr deutschlandweit den höchsten Frauenanteil hat: Satte 50 Prozent. Bernsen liegt im Ranking auf Platz 3. Die SZ/LZ-Redaktion hat sich bei den Vorzeige-Feuerwehren umgesehen und das Erfolgsrezept herausgefunden.

Gemeindebrandmeister Michael Möller ist stolz auf seine aktiven Feuerwehrfrauen. Sie sind zu einer wichtigen Stütze der Auetaler Feuerwehren geworden. Foto: la

Quelle: SZ vom 14.02.2018, la

Der Frauenanteil der Gesamtbevölkerung in Deutschland beträgt aktuell etwa 51,25 Prozent. Bei den Feuerwehren liegt die Quote im Bundesschnitt noch unter zehn Prozent. Aber in vielen Wehren sind die Frauen im Kommen. Die Redaktion des Feuerwehr-Magazins hat ermittelt, in welchen Wehren der prozentuale Frauenanteil am höchsten ist – und siehe da, unter den Top Ten befinden sich fünf Feuerwehren aus Niedersachsen und davon wiederum zwei in der Gemeinde Auetal.

Die Ortsfeuerwehr Antendorf führt das bundesweite Ranking sogar an. Die Frauenquote liegt dort bei exakt 50 Prozent. Von den 22 Aktiven sind elf Frauen. Platz drei ging an die Ortsfeuerwehr Bernsen, die auf 46,42 Prozent kommt. Hier sind von den 28 Aktiven 13 Frauen. Und die sind, wie auch die 36 weiteren Frauen in den anderen Auetaler Ortswehren, überaus aktiv und zu wichtigen Stützen im Einsatzgeschehen geworden.

„Frauen sind eine wichtige Stütze der Gesellschaft und natürlich auch von modern aufgestellten Feuerwehren“, stellte Gemeindebrandmeister Michael Möller fest, der stolz auf „seine“ Frauen und die Auszeichnungen ist. Ihr ehrenamtliches Engagement trage wesentlich zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Auetal bei. „Die Freiwillige Feuerwehr Auetal kann sich auf starke Feuerwehrfrauen in den Ortsfeuerwehren verlassen, die hoch motiviert, gut ausgebildet, zuverlässig und belastbar sind. Diese wichtige Erfahrung konnten wir im Ausbildung- und Übungsbetrieb machen, aber auch im Einsatzgeschäft immer wieder erleben“, so Möller.

Aktuell verrichten 60 Frauen ihren Dienst in der Einsatzabteilung. 32 Mädchen sind Mitglied in der Kinderfeuerwehr und 34 in der Jugendfeuerwehr.

Der Frauenanteil beträgt aktuell in der Einsatzabteilung 22,5 Prozent. Im Jahre 2014 waren es noch 19,2 Prozent. Die Tendenz ist weiter steigend. „Damit sind wir trotzdem noch weit von den hohen Mädchenanteilen der Kinder- und Jugendfeuerwehren entfernt. Dort liegt der Anteil traditionell immer über 50 Prozent. Wir bewegen uns aber in den letzten Jahren in die richtige Richtung“, stellte der Gemeindebrandmeister fest.

In den nächsten Jahren gelte es zu überlegen, wie starke Frauen weiter in den Ortsfeuerwehren etabliert werden können. „Dabei wird es einerseits darum gehen, wie uns Frauen über die Kinder- und Jugendfeuerwehren erhalten bleiben. Andererseits werden wir auch über die Vereinbarkeit von Feuerwehr und Familie diskutieren müssen“, so Möller. In den meisten Haushalten übernähmen die Frauen nach wie vor noch die Kinderbetreuung. „Diese Betreuung verhindert natürlich die Teilnahme an zum Beispiel Ausbildungsdiensten. Das wissen wir aus vielen Gesprächen“, so Möller. Hier gelte es zu überlegen, welche Wege beschritten werden können, um diese Teilnahme doch zu ermöglichen. „Vielleicht sind Kooperationen mit anderen Jugendorganisationen, Einrichtungen der Kommunen möglich, die im Einzelfall einspringen können“, zählt der Gemeindebrandmeister Möglichkeiten auf.

Auch im Ernstfall – also wenn der Pieper geht und Frauen zum Einsatz müssen – könnte eine Zusammenarbeit, zum Beispiel mit den Kindertagesstätten, hilfreich sein. Die Mütter könnten ihr Kind zur Kita bringen und dann mit den Feuerwehrmännern ausrücken.

Gerade mit Blick auf die rückläufige Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrleute, müsse nach Lösungen gesucht werden, die die Einsatzmöglichkeiten der „Feuerwehr-Mütter“ erhöhen.

Aber können Frauen überhaupt Einsätze bei schweren Unfällen oder bei Bränden absolvieren? „Selbstverständlich! Sie sind ebenso gut ausgebildet, wie die männlichen Kameraden“, sagt Möller.

„Frauen handeln oft ruhiger und überlegter, sind nicht so hitzig wie die Männer“, meint Helen Beißner. Die Oberlöschmeisterin gehört der Ortsfeuerwehr Bernsen seit 22 Jahren an. „Klar, Spreizer und Schere sind sehr schwer, aber da können ja dann auch die uns körperlich überlegenen Männer ran“, so Beißner. Sie sei in der Feuerwehr, um anderen Menschen zu helfen und um der Gesellschaft etwas zurückzugeben. „Außerdem ist die Gemeinschaft nicht zu toppen. Die Feuerwehr ist quasi meine zweite Familie. Aber das muss auch so sein, denn im Einsatz muss man sich aufeinander verlassen können“, sagt die 36-Jährige. Auch nach 20 Jahren ist Beißner immer etwas aufgeregt, wenn der Pieper geht. „Man weiß nie, was im Einsatz passiert oder was man zu sehen bekommt. Mit klopfendem Herzen fährt man schließlich los, aber vor Ort spule ich dann immer das Gelernte ab und das läuft auch immer gut“, so Beißner. Schrecklich seien immer die Unfälle auf der Autobahn mit Schwerstverletzten oder Toten. Aber nach jedem Einsatz setze man sich zusammen und spreche über das Erlebte. Das helfe, auch die schwierigsten Einsätze zu verarbeiten.

Hauptlöschmeisterin Silke Wente aus Rannenberg hat seit einem Jahr sogar eine Führungsposition in der Ortsfeuerwehr. Sie ist stellvertretende Ortsbrandmeisterin, und zwar die Vertretung für ihren Ehemann Dirk. „Das ist schon eine eher ganz seltene Konstellation“, stellt Wente schmunzelnd fest. „Aber es läuft gut.“

Die 52-Jährige gehört zur Besatzung des Einsatzleitwagens und ist dabei bei jedem Einsatz im Auetal dabei. „Ja, auf der Autobahn ist es schon oft schlimm. Zum Beispiel den Unfall, bei dem eine Frau und ihr Kind starben, werde ich nicht vergessen“, sagte Wente. Aber mindestens ebenso heftig sei ein Gebäudebrand in Schoholtensen gewesen. „Feuer kann einem schon richtig Angst machen und außerdem war es eisig kalt in der Nacht und auf der Straße fror das Löschwasser. Das war ein harter Einsatz“, erzählt Wente, die aber trotzdem immer wieder mit großer Freude und enormem Einsatz dabei ist.

Ann-Kathrin Schreiber ist 32 Jahre jung und Hauptfeuerwehrfrau. Sie ist Atemschutzgeräteträgerin (AGT) und damit bei Einsätzen ganz vorne dabei. „Mir ist es wichtig, anderen Menschen helfen zu können“, sagt Schreiber, di in der Ortsfeuerwehr Schoholtensen-Altenhagen aktiv ist und auch sie ist begeistert von der Gemeinschaft in der Feuerwehr.

Luisa Ulbrich ist quasi in die Feuerwehr hineingeboren. Die Antendorferin ist Oberfeuerwehrfrau und ebenfalls AGT. Ihre Eltern sind ebenso in der Feuerwehr aktiv wie ihre Schwester. „Wenn der Pieper geht, dann schlägt das Herz. Aber ich weiß, dass ich durch viele Lehrgänge und ständiges Üben gut auf Einsätze vorbereitet bin und dass ich mich auf meine Kameraden verlassen kann“, so Ulbrich.

In der Ortsfeuerwehr Antendorf gibt es aber nicht „nur“ die Frauen, die bei Einsätzen in der ersten Reihe stehen, sondern auch die Logistikkomponente – auch Feldküche genannt. Männer wie Frauen der Logistikkomponente versorgen die Feuerwehrleute im Auetal und auf Kreisebene bei Einsätzen – mal nur mit Brötchen und Kaffee, aber auch mit warmen Gerichten. Ihre Einsätze dauern mal nur Stunden, mal einen Tag, manchmal eine Nacht und oft auch mehrere Tage und Nächte. „Ich gratuliere den Ortsfeuerwehren zur ihrer Frauenpower und danke allen Aktiven für ihr Engagement“, schloss Möller.

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24. Januar, Dienstversammlung der Gemeindefeuerwehr

Stellv. Ortsbrandmeisterin Silke Wente nimmt an der 1. Dienstversammlung 2018 der Feuerwehr Auetal in Rehren teil. Gemeindebrandmeister Michael Möller erläutert dem Kommando das Fahrzeugkonzept der Gemeindefeuerwehr über die in Zukunft zu beschaffenden  Fahrzeuge.

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20. Januar, Jahreshauptversammlung RehrenA/O – Westerwald

Ortsbrandmeister Dirk Wente und Stellvertreterin Silke Wente nehmen an der Jahreshauptversammlung der FF Rehren -Westerwald im Gerätehaus in Rehren teil.

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19. Januar, Jahreshauptversammlung

30 Mitglieder/-innen und Gäste nehmen an der Versammlungen der Feuerwehrkameradschaft und der FF Rannenberg im Dorfgemeinschaftshaus teil. Dirk Wente erläutert mit einer Präsentation (hier klicken) das Geschehen in 2017 und gibt einen Ausblick auf 2018.

Den nachfolgenden Zeitungsartikel der Schaumburger Zeitung können Sie hier auch als pdf ansehen.