Champions League der Feuerwehr 

Hohenrode (who). „Man könnte es die ,Champions League‘ der Feuerwehr nennen“, schmunzelte Hohenrodes Ortsbrandmeister Kai-Uwe Entorf und kommentierte damit das Ereignis auf dem Übungsplatz unter der Hünenburg. „Top Five“ sei der andere Name dafür. Eingeweihte, die speziell in den Reihen der Schaumburger Ortsfeuerwehren zu finden sind, wissen, dass es um
klassische Feuerwehr-Wettbewerbe nach altem Reglement mit hohem Spaßfaktor für Akteure und Zuschauer geht.

Alle Gruppen hatten ihren Spaß, aber der Pokal blieb diesmal im Ort. Vorn Hohenlohes Ortsbrandmeister Kai-Uwe Entorf. Foto: who

Ziel des Ganzen: in möglichst kurzer Zeit und ohne Fehler Pumpe in Stellung bringen, Schlauchleitungen verlegen und mittels vier Strahlrohren Kunststoffkanister vom Sockel fegen. Wasser halt, Gerät abbauen, und das war‘s.

Allerdings nicht ganz, denn der gemütliche Kameradschaftsteil gehört unbedingt dazu. Gelegenheit für die „Top Five“, sich nach kurzem, knackigen Wettstreit zusammenzufinden. Gemeint waren in diesem Falle die fünf besten Gruppen aus dem Landkreis Schaumburg, die sich in den Traditions- bzw. Schnelligkeitswettbewerben des letzten Jahres jeweils ganz vorne platziert hatten. Die Hohenroder Ortsfeuerwehr war kurzfristig für ihre Möllenbecker Kameraden als Ausrichter eingesprungen und kassierten prompt verdient den Lohn dafür mit einem 1. Platz, mit vom Wettkampfgericht um Wilfried Lockemann aus Rehren A.R. bescheinigten 62,2 Punkten. Dahinter auf den Plätzen 2 bis 4: Soldorf (66,3 Punkte), Vornhagen (67,7), Rannenberg (68,1) und – mit etwas Pech – der verhinderte Gastgeber Möllenbeck mit 80,3 Punkten. Damit blieb der „Rudi-Entorf-Pokal“ diesmal in seinem Ursprungsort und ging an die Feuerwehr, deren früherer Ortsbrandmeister 1996 das Ganze in Gang gesetzt hatte. Die Idee dabei, so Kai-Uwe Entorf als Sohn des Initiators und amtierender Ortsbrandmeister: „Der Vorteil solcher Wettbewerbe ist deren Schnelligkeit. Dabei können in kurzer Zeit viele Gruppen zum Zuge kommen, und auch für die Zuschauer ist deutlich, worum es geht.“

© Schaumburger Zeitung, 13.07.2000

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Die bisherigen Teilnehmergruppen

🔥 Groß Hegesdorf (seit 2002)
🔥 Hohenrode
🔥 Möllenbeck
🔥 Rannenberg
🔥 Schoholtensen / Altenhagen (seit 2010)
🔥 Soldorf
🔥 Vornhagen (seit 2011 nicht mehr dabei)
🔥 Heuerßen (seit 2016)

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Die bisherigen Siegergruppen 

1996 – Hohenrode
1997 – Soldorf
1998 – Soldorf
1999 – Vornhagen
2000 – Hohenrode
2001 – Hohenrode
2002 – Groß Hegedorf
2003 – Rannenberg
2004 – Rannenberg
2005 – Rannenberg
2006 – Rannenberg
2007 – Soldorf
2008 – Rannenberg
2009 – Rannenberg
2010 – Rannenberg
2011 – Rannenberg
2012 – Soldorf
2013 – Hohenrode
2014 – Soldorf
2015 – Soldorf
2016 – Soldorf

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2002 in Groß Hegesdorf

Hier hat es fast das erste Mal geklappt. Wir müssen uns aber am Ende dem Gatgeber geschlagen geben und werden 2.

 

2003 in Rannenberg: 1. TOP FIVE Sieg 

In 58,5 sek. erreichen wir den Titel in 2003 zum ersten Mal und auf eigener Wettkampfbahn.
Wir schaffen bei diesen Top Five Wettkämpfen auch zum ersten mal eine offizielle Wettkampfzeit von unter 60sek.

Siegfried Schröder, Werner Tannert, Wolfgang Hecht, Lothar Hebestreit, Heinrich Wente Detlef Schulte, Dirk Wente, Thomas Hillig, Uwe Wente

2. Sieg 2004 in Möllenbeck

Wir gewinnen mit neuer Bestzeit von 57,7 sek.

3. Sieg 2005 in Soldorf

Wieder neue Bestzeit: 56,4 sek. Damit bleibt der Rudi Entorf Pokal endgültig in Rannenberg. Hier hat er mittlerweile einen Ehrenplatz.
Zum Gedenken an unseren verstorbenen Kameraden Heinrich-Wilhelm Tegtmeier (ehem. Ortsbrandmeister) stiften wir einen neuen Pokal.

(v.l.n.r.) Heinrich Wente, Uwe Wente, Wolfgang Hecht, Lothar Hebestreit, Dirk Wente Detlef Schulte, Siegfried Schröder, Werner Tannert, Thomas Hillig

4. Sieg 2006 in Hohenrode

Nach sehr spannenden Wettkämpfen reicht es doch noch mit einer Zeit von 62,1 sek.

Willi Wenthe, Lothar Hebestreit, Uwe Wente, Detlef Schulte, Wolfgang Hecht, Siegfried Schröder,
Dirk Wente, Thomas Hillig, Stefan Requardt